In der Mehrzweckhalle Wissenbach nahmen 69 Schülerinnen und Schüler der GBS ihre Zeugnisse entgegen
19 Hauptschüler und 50 Realschüler der Goldbachschule aus Frohnhausen erhielten in feierlicher Atmosphäre in der Mehrzweckhalle Wissenbach ihre Abschlusszeugnisse.
"Nichts ist erfolgreicher als Erfolg" zitierte Schulleiter Heiko Bickel eine erfolgreiche Unternehmerin und lobte die Schüler für deren Ausdauer und die Bereitschaft, sich anzustrengen und etwas zu leisten. Die Ergebnisse der Abschlussprüfungen seien hervorragend. 74 Prozent der Hauptschüler erreichten einen qualifizierenden Hauptschulabschluss und 30 von 50 Realschülern die Eignung zur Gymnasialen Oberstufe.
Die Klassenlehrerinnen Daniela Stiehl (H9), Hildrud Lenz (10R1) und Petra Gombert (10R2) blickten auf die Höhen und Tiefen der vergangenen Jahre zurück. Trotz aller Anstrengungen habe man auch viel Spaß miteinander gehabt. Die Klassensprecher Janea Hermann (H9), Samuel Waldschmidt (10R1) und Claudia Jungwirth (10R2) bedankten sich mit Geschenken bei ihren Lehrern und lobten deren wenigen Fehlzeiten.
Für die besten Leistungen in der Hauptschulklasse wurde Gamze Nihal ausgezeichnet. Sie schaffte einen Schnitt von 2,1. Lukas Simon war der beste Schüler der Realschulklasse 10R1 (Durchschnitt 1,5). In der 10R2 erreichten zwei Schüler den exakt gleichen Notendurchschnitt: Preise gab es für Manuel Eckhardt und Torin Schilp, die mit einem Schnitt von 1,6 die Schule verlassen.
Heiko Bickel bedankte sich bei allen Schülern und Lehrern für das organisatorische Engagement. Musikalisch gestaltet wurde der festliche Rahmen durch Sarah Schneider (Gesang) und Elisabeth Melcher (Klavier). Mit zwei gesanglichen Darbietungen wusste die Klasse 10R1 zu überzeugen. Melaike Konuk und Tom Gerhardt führten gekonnt durch das Programm. Für Technik und Licht zeigte sich Lukas Ortmann verantwortlich.
Endrunde Mathematikwettbewerb des Landes Hessen

Unser Schüler Alessio Garotti (Klasse 8R1) wurde für seinen 2. Platz beim Kreisentscheid des Mathematikwettberbes geehrt. Damit hatte er sich für die Endrunde qualifiziert, die nun in der Kestnerschule in Wetzlar durchgeführt wurde. Begleitet wurde Alessio von seinem Vater und Klassenlehrer Johann Eisfeld.
Nach der Klausur bekamen die Sieger eine Urkunde und Preise von Vertretern des Kultusministeriums und des Arbeitsverbandes HESSEN METALL überreicht. Herzlichen Glückwunsch an Alessio und eine Dankeschön an seinen Mathematiklehrer Johann Eisfeld.
Auch Schüler der Goldbachschule nahmen teil
In ganz Deutschland luden Unternehmen und Organisationen mehr als 140.000 Schülerinnen und Schüler ein, derzeit noch „frauenuntypische“ und „jungenuntypische“ Berufe zu entdecken.
Dieser bundesweite Aktionstag, der in diesem Jahr am 25.4.2013 stattfand, bietet eine frühe, praxisnahe Berufsorientierung.
Auch 32 Schülerinnen und Schüler der Goldbachschule wollten nun schon zum 4.Mal am Girls-Day und zum 2.Mal am Boys-Day dabei sein. Das Interesse der 7. und 8.Klassen war groß. Die Mädchen interessierten sich für die Berufe Feinwerkzeugmechaniker, Schreiner, Steinmetz, Zimmermann, Soldat oder Elektriker, die Jungen für die Berufe des Erziehers, des Frisörs oder des Verkäufers. Alle konnten einen kleinen Einblick in diese Berufe gewinnen und allen machte es viel Spaß.
Wir danken an dieser Stelle auch noch einmal allen Firmen oder Institutionen, die unseren Schülerinnen und Schülern eine Chance gegeben haben, in die unterschiedlichsten Berufe hineinzuschnuppern.
von Nicole Neuburger
Eine Gruppe von zwölf Schülern unserer Goldbachschule hat sich bereit erklärt, die Grünfläche unterhalb der Frohnhäuser Grundschule zu pflegen und sauber zu halten.
Furkan Ildes, der "Manager" des Projektes, Osman Kamper und Philipp Luis Diehl werden in Zukunft bereits auf dem Schulweg darauf achten, dass die Grünfläche ihrem Namen gerecht wird. "Wir haben ganz bewusst jüngere Schüler der sechsten und siebten Klassen angesprochen", erklärte Frau Michna-Karpf. Alle beteiligten Schüler haben sich freiwillig für das Projekt gemeldet, da sie es wichtig finden, die Umwelt zu schützen.
Schulleiter Heiko Bickel hob einen Leitgedanken der pädagogischen Arbeit an der GBS hervor, dass nämlich die Jugendlichen bereits früh Verantwortung übernehmen sollen - auch für die Umwelt.
Vermittelt wurde das Projekt durch Ortsvorsteher Matthias Schröder. Auch der Vorsitzende des Dorf- und Verschönerungsvereins, Manfred Dziuba, freut sich über die "tolle Unterstützung". "Zur Zeit ist wenig Geld in der Stadtkasse", sagte Bürgermeister Lotz:"Deswegen brauchen wir die Hilfe von jedem". Mit den Goldbachschülern habe man insbesondere junge Menschen gefunden, die mit der Patenschaft Verantwortung übernehmen.

Unser Schüler Alessio Garotti aus der Klasse 8R1 darf stolz sein. Er belegte in der 2. Runde bei dem diesjährigen Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen den 2. Platz. Mathematiklehrer Johann Eisfeld und Schulleiter Heiko Bickel gratulierten dem Mathe-Ass für seine herausragende Leistung. Die Kreissieger werden am 22. Mai in der Kestnerschule Wetzlar von einem Vertreter des Kultusministeriums geehrt. Alessio hat sich für den Landesentscheid qualifiziert. Die gesamte Schulgemeinde drückt ihm dafür fest die Daumen und wünscht ihm viel Erfolg.
Sommer 2012
Heimat- und Verschönerungsverein säubern mit GBS-Schüler Grünflächen
Dem Titel „Umweltschule“ machten Goldbachschüler der 8. Realschulklasse gestern alle Ehre, als sie gemeinsam mit ihren Lehrern Karin Michna-Karpf und Johann Eisfeld und dem Heimat- und Verschönerungsverein Frohnhausen die Grünflächen um das Dorf von Müll befreiten.
Manfred Dziuba lobte als 1. Vorsitzender des Vereins das Engagement der Schüler, die nach ihrer Aktion sehr überrascht und nachdenklich über die großen Mengen des sorglos weggeworfenen Mülls unserer Mitbürger diskutierten. Am Spätnachmittag überraschte Sabine Hain vor dem Vereinsheim in Frohnhausen die Jugendlichen mit Würstchen und Mohrenköpfen.
3. Mai 2013
Polnische Schüler verbrachten eine erlebnisreiche Woche an der Goldbachschule
Bereits fünf Jahre lang besteht die Schulpartnerschaft zwischen der Goldbachschule in Frohnhausen und der polnischen Schule gimnazjum nr. 1 in Wschowa (ehemals Fraustadt in Schlesien). Unterschiede der Kulturen, Land und Leute kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und Freundschaften zu schließen, ist das Ziel von Schulpartnerschaften.
Finanziert wird der Schüleraustausch zwischen der Goldbachschule und der polnischen Schule unter der Bedingung gemeinsamer Projektarbeit weitestgehend durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk.
„Ohne die zusätzliche Unterstützung des Fördervereins der Goldbachschule und Sponsoren könnte allerdings diese Schulpartnerschaft nicht aufrecht erhalten werden“, verrät Projektleiterin Karin Michna-Karpf, deren Aufgabe es ist, ein lebendiges Programm für die Austauschwochen mit begrenzten finanziellen Mitteln zu organisieren und gleichzeitig verantwortungsvolle Gasteltern zu suchen. „Es berührt mich bei jedem Besuch hier und auch in Polen, wenn ich beobachten darf, wie junge Menschen in derart kurzer Zeit zu Verständigung gelangen, obwohl sie aus unterschiedlichsten Lebensbereichen kommen und erst eine gewisse gemeinsame Sprache finden müssen“, äußert die Lehrerin. Auch Schulleiter Heiko Bickel bewunderte die Selbstverständlichkeit, mit der bereits vor seinen Begrüßungsworten für die polnischen Gäste, Sarah Schneider und die Polin Milena Kumȏr hinter dem Flügel der Aula Platz nahmen, um gemeinsam für alle „Someone like you“ zu präsentieren.
Sieben Tage „volles“ Programm mit Projektarbeit, Highlights und permanent nassen Schuhen erlebten zehn polnische und zehn deutsche Schüler als eine Gruppe. Nach zweijährigem Natur- und zweijährigem Theaterprojekt steht für die Schüler nun die Erstellung eines Kochbuches mit dem Schwerpunkt der Nachhaltigkeit als gemeinsames Projekt zur Umsetzung an. Zum Thema ‘Nachhaltige Ernährung‘ führte Apotheker Michael Düben aus Bad Berleburg die Gruppe in die Wiesen von Frohnhausen. Die Kräuterwanderung bot Einblicke in biologische Prozesse und Historie. Unbeachtete Energielieferanten wie Brennnesseln und beispielsweise Sauerampfer wurden nicht nur vor Ort genascht, sondern wanderten im Anschluss als grüne Vitamine in die Frankfurter Grüne Soße. Gemeinsam mit der Hilfe von den Vorsitzenden des Vereines der Landfrauen Erika Lenz und Rita Winkel, die tatkräftig in der Küche die Regie führten, wurden deutsche und polnische Traditionsgerichte gezaubert. Die polnischen, jungen Gäste nebst ihrer stellvertretenden Rektorin Dorota Jagoda und ihrer Deutschlehrerin Elwira Wisniak freuten sich über die „Superküche“ der Goldbachschule und die Herrin der Schulküche Silvia Schwarz-Meier hatte alle Mühe, zwischen den Töpfen und dem Sprachgewirr die Umsetzung der Rezepte zu überwachen.
Eine außergewöhnliche Exkursion konnte die Gruppe unter der Leitung von Geschäftsführer Martin Zieten im neuen REWE-Markt in Frohnhausen erleben. Am Beispiel von Kühlsystemen der Obst-, Gemüse- und Fleischabteilung erklärte M. Zieten, wie Nachhaltigkeit in seinem Supermarkt umgesetzt wird. Dass dieser REWE-Markt sein eigenes Energiesystem hat und unabhängig von Öl und Gas ist, erstaunte die Beteiligten sehr. Die Schüler durften das Herzstück, nämlich den REWE-Maschinenraum, in Augenschein nehmen, bevor sie vom Marktleiter zu einem großzügigen Frühstück eingeladen wurden.
Nach alter Tradition und Sitte ratterten die Schüler einen Tag auf den Achterbahnen, dieses Mal im Vergnügungspark in Bottrop. Nachdem die deutsch-polnische Gruppe im vorigen Jahr einen Ausflug auf Schusters Rappen durchs Riesengebirge gemeistert hatte, führte die Projektleiterin am Wochenende 18 Kilometer durch ihre Heimat, die Wittgensteiner Berge. Den Jugendlichen, die in der Seenplatte um Wschowa zuhause sind, bot sich während der Wanderung wie bestellt der Anblick von kapitalen Hirschen auf den Lahnhöhen. Nachdenklichkeit, aber auch heftige Diskussionen löste der zunächst stille Gang durch den Friedwald von Bad Laasphe bei der polnischen Gruppe aus, für die diese Art von Bestattung nicht einmal ansatzweise denkbar wäre.
Mit dem Besuch von Siegen als Partnerstadt von Zakopane endeten ereignisreiche Tage. Tränchen flossen beim Abschied. Die neuen Freunde sehen sich in Polen im September wieder. Dann wird dort Brot gebacken, Trauben werden gepresst und die Kanus sollen über die Seen gleiten.
Karin Michna-Karpf, Lehrerin der Goldbachschule
Pädagogischer Tag an der Goldbachschule

Am Mittwoch nach den Osterferien hatten unsere Schüler frei, die Lehrkräfte fanden sich aber alle schon zur 1. Stunde in der Aula der Goldbachschule ein, um im weiteren Verlauf des Tages an dem neu zu erstellenden kompetenzorientierten Lehrplan zu arbeiten. Zunächst begrüßte Schulleiter Heiko Bickel als besonderen Gast Matthias Jung, den Leiter des neuen evangelischen Familienzentrums in Frohnhausen. Herr Jung präsentierte das Konzept dieser Einrichtung und stellte dabei die zentrale Bedeutung der einzelnen Arbeitsbereiche vor.
Anschließend arbeiteten die Lehrerinnen und Lehrer in kleinen Gruppen an den Lehrplänen für die Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch. Eine weitere Gruppe überarbeitete und aktualisierte das Schulprogramm.
Am Ende des Tages wurden die Ergebnisse vorgestellt. Herr Bickel dankte allen Kolleginnen und Kollegen, besonders Konrektorin Stephanie Hillmannn für ihre Planung, Durchführung und Moderation.
Lehrer, Eltern und Schüler beschließen freiwillige Angebote am Nachmittag

Ab dem kommenden Schuljahr 2013/14 wird die Goldbachschule Frohnhausen ihr Bildungsangebot über den Pflichtunterricht hinaus erweitern. Nach einstimmiger Beschlussfassung in den schulischen Entscheidungsgremien durch die Lehrer, Eltern und Schüler der Goldbachschule sollen freiwillige Unterrichtsangebote als Arbeitsgemeinschaften (AGs) an drei Nachmittagen in der Woche geschaffen werden. Das ganztägige Angebot wird mehr Zeit und damit mehr Möglichkeiten zur Förderung von Schülerinnen und Schülern bieten. So sollen Förderangebote, Hausaufgabenbetreuung und Vorbereitungskurse für die Abschlussklassen die Schülerinnen und Schüler unterstützen. Neigungsangebote in den Bereichen Sport, Musik und Theater werden integrierend zur Attraktivität des Lernortes Goldbachschule beitragen. Darüber hinaus soll aber auch Raum für soziales Lernen geschaffen werden, u.a. im Buddy-Projekt der Schule.
Was lange währt...! Ein großes Namensschild mit dem neuen Logo unserer Goldbachschule ziert jetzt die Fassade des Verwaltungstraktes. Haustechniker Wolfgang Hild nutze mit der Unterstützung seiner Kollegen von der benachbarten Grundschule die ersten Frühlingsstrahlen für die Montage des schweren Objektes. Gedankt wurde es ihnen mit einem zünftigen Frühstück von unserem Schulleiter Heiko Bickel.

Bernd Seipel konnte im Februar diesen Jahres auf 40-jähriges Wirken im Schuldienst zurückblicken. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Schulleiter Heiko Bickel dem ehemaligen Rektor der Goldbachschule die Dankesurkunde des Landes Hessen.
Herr Seipel verbrachte seine Berufslaufbahn überwiegend an der Goldbachschule, davon 19 Jahre als Schulleiter. Herr Bickel würdigte das Arbeiten des im Sommer in den Ruhestand verabschiedeten Kollegen und hob sein großes Engagement für die gesamte Schulgemeinde hervor. Mit Humor erinnerte Personalratsvorsitzende Ellen Arhelger-Müller an „alte Zeiten“.
Im Namen des Elternbeirates gratulierten Jens Wege und Yvonne Welker.
Anna Waldschmidt, Alessio Garotti und Jaqueline Waldschmidt siegten

Die Klassensieger des Mathematik-Wettbewerbes der 8. Schuljahre ehrte unser Schulleiter Heiko Bickel am vergangenen Freitag, dem Tag der Zeugnisausgabe.
Beglückwünscht wurden Jagueline Will als Siegerin in der Hauptschule sowie Anna Waldschmidt (8R2) und Alessio Garotti (8R1) für den Realschulzweig der Schule.
Die Fachbereichsleiterin Petra Gombert überreichte Urkunden und Buchgeschenke.
Heiko Bickel lobte die herausragenden Leistungen seiner Schüler und wünschte für die 2. Runde einen ebensolchen Erfolg.
Carolina Schröder siegt mit "Paulus Tagebuch 3"

Auch in diesem Schuljahr haben sich alle Sechstklässler der Goldbachschule in Dillenburg-Frohnhausen am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels beteiligt.
Bereits im November hatten die Klassenentscheide stattgefunden. Die besten Vorleserinnen und Vorleser aus den 6.Klassen kamen schließlich in der Mediothek der Schule zusammen, um den Schulentscheid durchzuführen.
Zunächst wurden Auszüge aus den Lieblingsbüchern vorgestellt. Das Spektrum reichte von Abenteuerbüchern über Tagebücher bis hin zu Weihnachtsgeschichten.
Nach der Kür kam schließlich die Pflichtlektüre. Die Jury, die aus den Deutschlehrerinnen Frau Wagener und Frau Sedlatschek sowie aus Philipp Simon und Marika Peters aus der Klasse 10R1 bestand, hatte das Buch „Hilfe, die Herdmanns kommen“ von Barbara Robinson ausgewählt.
Schulsiegerin wurde Carolina Schröder aus der Klasse 6R1. Sie hatte in Bezug auf Lesetechnik, Textverständnis und Textgestaltung die meisten Punkte gesammelt und den Schulsieg erringen können. Neben der Schulsiegerin überreichte Schulleiter Heiko Bickel im Rahmen der Lesetage auch den Klassenbesten (Jonas Böhm H6, Carolina Schröder 6R1, Laurens Theiß 6R2, Kim Celine Pfeiffer 6R2) Urkunden und Präsente.
Goldbachschule stellt sich vor
Naturwissenschaftliche Experimente, gemeinsames Muszieren, das Erleben fremder Sprachen, in der Küche Waffeln backen und die Umwelt in einem Projekt kennen lernen – das alles hat zum Programm gehört, mit dem die Goldbachschule Frohnhausen zum ersten Mal zum Schnuppertag für die kommenden Fünftklässler eingeladen hatte.
70 Schülerinnen und Schüler aus vier verschiedenen Grundschulen nahmen das Angebot war und kamen gemeinsam mit interessierten Eltern, Lehrerinnen und Lehrern an die Goldbachschule, um einen Eindruck von der weiterführenden Schule zu bekommen. Die Schüler konnten im Schnupperunterricht und während einer Schulführung eigene Eindrücke und Erfahrungen von der Goldbachschule sammeln.
Zu Beginn des Schnuppervormittags begrüßte Schulleiter Heiko Bickel die Gäste in der Aula der Schule. Anschließend übernahmen ältere Schüler des Buddy-Projektes der Goldbachschule die Aufgabe, die Gäste in kleinen Gruppen zum Schnupperunterricht zu begleiten. In Physik standen spannende naturwissenschaftliche Experimente auf dem Programm und in der Küche durften leckere Waffeln zubereitet und natürlich verzehrt werden. Im Bereich Musik konnten die kleinen und großen Gäste Näheres über den Musikunterricht an der Goldbachschule erfahren und kamen in den Genuss, auf Rhythmusinstrumenten gemeinsam mit ihren Eltern musizieren zu dürfen. Im Französischunterricht überraschten die Grundschüler mit bereits guten Sprachkenntnissen und wurden über die Möglichkeiten des Fremdsprachenlernens an der Goldbachschule informiert. Das Umweltprojekt der Schule bot interessante Einblicke in die Natur.
Gemeinsam mit Schulleiter Heiko Bickel das Gebäude erkundet
Darüber hinaus erkundeten die Gäste gemeinsam mit dem Schulleiter das Gebäude. Dazu gehören, Werkräume, Informatikräume, die Schulbücherei, eine kleine Ausstellung im Kunstraum, die Verwaltung mit dem Lehrerzimmer und der Schulgarten.
Dank guter Organisation und den engagierten Lehrern und kompetenten Schülern war der Schnuppertag an der Goldbachschule ein großer Erfolg.
Abschließend fasste Schulleiter Heiko Bickel die Botschaft dieses Tages zusammen. „Die Goldbachschule würde sich freuen, viele dieser interessierten und aufgeweckten Schülerinnen und Schüler in die Jahrgangsstufe fünf im kommenden Schuljahr aufnehmen zu können.
Die Partnerschaft zum Gimnazjum no 1 in Wschowa pflegen wir seit 2008. Wschowa (sprich „Srrowwa“, ehemals Fraustadt in Niederschlesien) ist die älteste Stadt Polens und liegt inmitten einer Seenplatte.
In den vergangenen Jahren hat in unserem Nachbarland eine erstaunliche Entwicklung stattgefunden. Polen hat sich beispielsweise zu einem attraktiven Urlaubsland entwickelt (Ostsee, Masuren, Tatra). Trotz immer noch geringer Löhne verfügt Polen über eine stabile Wirtschaft und wir stellen bei unseren Besuchen immer wieder fest, dass die Gastfreundlichkeit dieses Land besonders auszeichnet.
Ein bisschen stolz macht es uns, dass auch wir durch unsere Kontakte ein ganz klein wenig dazu beitragen konnten, dass Vorurteile abgebaut werden konnten und wir zu einem besseren Verständnis der Menschen über die Grenze hinaus gelangen konnten. Es ist nach wie vor nicht einfach, Jugendlichen in Polen und Deutschland die gemeinsame Geschichte verständlich zu machen und zu erklären, warum in Wschowa bis 1945 deutsche Namen vorherrschten und danach verschwanden. Und nicht zuletzt endet ja die deutsche tragische Geschichte mit der wunderbaren deutschen Wiedervereinigung, die wir im Endeffekt polnischen Werftarbeitern in Danzig zu verdanken haben.
Unser Ziel ist, auch weiter an der Völkerverständigung zu arbeiten, damit wir unseren Kindern eine Zukunft in Frieden sichern.
